NEUE OBERSTUFE - BRG-BORG Kirchdorf

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NEUE OBERSTUFE

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Die Neue Oberstufe (NOST)

Die neue Oberstufe stellt ein modernes pädagogisches Gesamtkonzept mit dem Ziel verstärkter Individualisierung und Kompetenzorientierung dar. Sie hat den Anspruch die Motivation der SchülerInnen zu heben, indem positive Leistungen immer anerkannt werden und auch bei Wiederholungen erhalten bleiben und soll zu höheren Erfolgsquoten und einer Reduktion von Klassenwiederholungen führen.

Neuausrichtung des Unterrichts

  • Lehrpläne: Semesterweise Lehrstoffverteilung in Kompetenzmodulen – Semestergliederung der Bildungs- und Lehraufgaben sowie des Lehrstoffes.

  • Verdichtung der Lernaktivität, da sowohl im Winter als auch im Sommersemester in allen Gegenständen positive Leistungen erbracht werden müssen.


Leistungsdokumentation

  • Semesterweise Beurteilung: Semesterzeugnis nach jedem Winter- und Sommersemester

  • Semesterprüfung zum Ablegen kleinerer Lehrstoffpakete (bei negativ beurteilten oder nicht beurteilten Unterrichtsgegenständen)

  • Anerkennung von Teilleistungen in einem Gegenstand, wenn dieser im betreffenden Semester in Summe negativ beurteilt wurde.


Förderung

  • Das System der Frühwarnung während des Semesters wird für alle Schulformen optimiert.

  • Schüler/innen mit Unterstützungsbedarf erhalten eine individuelle Lernbegleitung (ILB). Fachunterricht, Förderunterricht und individuelle Lernbegleitung unterstützen auf diese Weise die Schüler/innen in einem neuen Gesamtkonzept.

  • Einzelne Unterrichtsgegenstände können durch Ablegung von Semesterprüfungen vorgezogen bzw. sodann übersprungen werden. Damit wird auch ein früherer Antritt zur Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung im jeweiligen Pflichtgegenstand ermöglicht.  


Aufsteigen

  • Positiver Abschluss jedes Pflichtgegenstandes in jedem Semester; über nicht positiv bzw. nicht beurteilten Lehrstoff muss eine Semesterprüfung abgelegt werden, die grundsätzlich zweimal wiederholt werden darf.

  • Aufstiegsberechtigung in die nächste Schulstufe: Entscheidung erfolgt am Ende des Unterrichtsjahres bzw. nach Ablegung von Semesterprüfungen an den Wiederholungsprüfungstagen auch nach diesen.

  • Schulstufenwiederholungen und der damit verbundene Verlust an Lern- und Lebenszeit werden in der neuen Oberstufe reduziert. Eine Schulstufe wiederholen müssen nur Schülerinnen und Schüler, die mehr als zwei „Nicht genügend“ bzw. Nichtbeurteilungen in den Semesterzeugnissen des Schuljahres aufweisen. Einmal im Verlauf der Oberstufe ist ein Aufsteigen mit drei „Nicht genügend“ bzw. Nichtbeurteilungen in die nächste Schulstufe möglich, sofern die Klassenkonferenz dies beschließt.


Individuelle Lernbetreuung
Die ILB ist eine innovative Maßnahme im Rahmen der neuen Oberstufe zur Unterstützung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit Lernrückständen- und/oder Lernschwächen. Das Augenmerk gilt dabei in erster Linie dem Lernprozess.
Ausgangssituation für die ILB ist die Feststellung von Leistungsdefiziten im Rahmen des Frühwarnsystems oder zu einem späteren Zeitpunkt, und zwar ab der 10. Schulstufe einer zumindest dreijährigen mittleren oder höheren Schule. (Rechtlich-organisatorische Rahmenbedingungen unter Downloads).

Die ILB soll als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden.

  • Sie ist eine Option zur ganzheitlichen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern.

  • Sie ist zeitlich begrenzt sowie ziel-, lösungs- und ressourcenorientiert. Besonders berücksichtigt werden die individuellen Stärken und der Entwicklungsbedarf der Lernenden.

  • Die Lernbegleiterin/Der Lernbegleiter und die/der Lernende vereinbaren Lernziele und arbeiten gemeinsam an Lösungs- und Umsetzungsstrategien.

  • Durch die ILB sollen Lernerfolge bewusst gemacht und eine positive Weiterentwicklung im Prozess in Gang gesetzt werden.

  • Die ILB ist – im Gegensatz zum Förderunterricht – gegenstandsunabhängig.   


 
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